Winter im Botanischen Garten in Peking
Auch im Winter ist der Botanische Garten in Peking ein lohnendes Ausflugsziel.
Eigentlich gibt es in Peking zwei Botanische Gärten: den Lehrgarten für Pflanzenkunde der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und den Botanischen Garten der Stadt. Die beiden Gärten grenzen unmittelbar aneinander, so dass man auch von einem Botanischen Garten sprechen kann. Pekings Botanischer Garten liegt am Fuß des Berges Xiangshan im Stadtbezirk Haidian.
Der Botanische Garten der Stadt Peking wurde im Jahre 1955 gebaut und ist mit seiner Fläche von 564.000 Quadratmeter das Zuhause von über 6.000 Pflanzen-, 2.000 verschiedener Baum-, 1.600 subtropischer Pflanzen- und 500 unterschiedlicher Blumenarten. Besonders stolz ist der Botanische Garten auf seine seltene Baumart der Metasequoia aus Hubei und Sichuan, die bis in den 1940er schon vor über 65 Millionen Jahren als ausgerottet galt. Neben den zahlreichen Ausstellungen von einheimischen und seltenen exotischen Pflanzen- und Baumarten investiert der Botanische Garten Pekings in die Züchtung von Pflanzenarten aus China, um deren Aussterben zu verhindern.
Mit dem Bau des Gewächshauses wurde im Jahr 1998 begonnen. Im Jahr 2000 schließlich wurde es der Öffentlichkeit übergeben. Das ganze Gebäude bedeckt eine Fläche von 55.000 Quadratmeter. Davon 6.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Hier werden über 4.100 verschiedene Pflanzenarten ausgestellt. Insgesamt gibt es im Gewächshaus 60.000 grüne Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen.
Auf dem Gelände des Botanischen Garten in Peking, der etwa 400 ha umfasst von denen 200 für Besucher zugänglich sind, befinden sich der Gebäudekomplex des Tempels des Schlafenden Buddha, auch das Grab des Reformers Liang Qichao, das Chinesische Bienenmuseum und das Cao-Xueqin-Museum.
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